Kirchlinteln und Wittlohe: Kirchengemeinden wollen sich zusammenschließen

St.-Jakobi-Kirche in Wittlohe mit Kirchturm und Friedhof

Die Kirchengemeinden St. Petri in Kirchlinteln und St. Jakobi in Wittlohe wollen ab dem 1. Januar 2028 eine gemeinsame Kirchengemeinde bilden. Das teilen die Kirchenvorstände auf der offiziellen Gemeindeseite mit.

Schon heute arbeiten beide Gemeinden unter dem Namen „KiWi“ zusammen. Sie planen Gottesdienste gemeinsam, geben einen gemeinsamen Gemeindebrief heraus und werden vom Pastorenehepaar Merle und Dennis Oswich betreut. Künftig soll auch die Verwaltung zusammengeführt werden. Hintergrund sind sinkende Mitgliederzahlen und weniger Geld für die kirchliche Arbeit.

Was bedeutet das für Gemeindemitglieder aus Hohenaverbergen?

Im Alltag soll sich nach Angaben der Gemeinden für viele Menschen wenig ändern. Beide Kirchen bleiben erhalten, Gottesdienste finden weiterhin an den gewohnten Orten statt. Auch die Gemeindebüros in Kirchlinteln und Wittlohe bleiben als zwei Standorte bestehen. Anliegen sollen künftig unabhängig vom Wohnort in beiden Büros bearbeitet werden können.

Statt zweier Kirchenvorstände soll es einen gemeinsamen Vorstand geben. Bestehende Gruppen müssen sich durch den Zusammenschluss nicht automatisch zusammenlegen. Für die neue Kirchengemeinde wird noch ein Name gesucht; die Namen der beiden Kirchen bleiben bestehen.

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